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Anwenderbericht: THG (Tetrahydrogestrinon)
Aus den persönlichen Aufzeichnungen eines Wettkampf-Bodybuilders (Amateurbereich) – Anwenderbericht: THG (Tetrahydrogestrinon)
Dosierung: 60mg THG jeden zweiten Tag intramuskulär
Zeitpunkt der ersten Aufzeichnung: Zwei Wochen nach der ersten Injektion
Parallel zum THG verwendete Steroide: Testosteron Enantat, 500mg alle 5 Tage
Körpergewicht: Seit Beginn der THG-Kur keine Veränderung, THG speichert somit kein Wasser
Kraftleistungen: ca. 10% Kraftgewinn seit Beginn der THG-Kur
Pump: Erhöhter Pump, der selbst Stunden nach dem Training noch zugegen ist (noch nie zuvor erlebt!)
Körperfett: Trotz Off-Season innerhalb der zwei Wochen mit THG merklich an Fett verloren. Effekt ist subjektiv größer als mit Trenbolon!
Nebenwirkungen: Erhöhte Schweißproduktion, ansonsten keine Nebenwirkungen bisher bemerkt
Erstes Fazit: Tetrahydrogestrinon scheint ein perfektes Wettkampf-Steroid zu sein mit Fett verbrennenden Eigenschaften, die die des Trenbolon deutlich übersteigt.
Lee Priest von der IFBB begnadigt
Nachdem der australische Profi-Bodybuilder Lee Priest auf Grund eines Vetragsbruchs von weiteren Wettkämpfen der IFBB ausgeschlossen war, gab es jüngst für Lee ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk. Bei einem geheimen Treffen der IFBB-Spitze wurde mit 11 zu 5 Stimmen sehr deutlich beschlossen, Lee zu begnadigen und ab sofort wieder an IFBB-Wettkämpfen teilnehmen zu lassen.
Die Sperre erfolgte, nachdem Lee an einem PDA-Wettkampf teilgenommen und damit sehr bewußt eine für IFBB-Athleten geltende Regel, nämlich an keinen Wettkämpfen in anderen Verbänden teilzunehmen, missachtet hatte.
Warum die frühzeitige Begnadigung seitens der IFBB ausgesprochen worden ist, kann nur gemutmaßt werden. Ob es die nicht gerade prickelnden Teilnehmerlisten der kommenden Profi-Shows im Sommer sind, die Lee mit seiner kontroversen Person aufpeppen soll oder ob es das kommende Event „Olympia 202 Showdown“ in Schuld ist, bei dem nur Athleten unter 202 Pfund antreten dürfen und ohne Lee, den wohl bekanntesten und beliebtesten „Kleinwüchsigen“, quasi unvollständig wäre – wer weiß das schon.
Man kann jedoch davon ausgehen, dass es, wie im Bodybuilding üblich, keine Entscheidung zugunsten des Athleten, sondern der geldgierigen Funktionäre war.