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Anwenderbericht: THG (Tetrahydrogestrinon)
Aus den persönlichen Aufzeichnungen eines Wettkampf-Bodybuilders (Amateurbereich) – Anwenderbericht: THG (Tetrahydrogestrinon)
Dosierung: 60mg THG jeden zweiten Tag intramuskulär
Zeitpunkt der ersten Aufzeichnung: Zwei Wochen nach der ersten Injektion
Parallel zum THG verwendete Steroide: Testosteron Enantat, 500mg alle 5 Tage
Körpergewicht: Seit Beginn der THG-Kur keine Veränderung, THG speichert somit kein Wasser
Kraftleistungen: ca. 10% Kraftgewinn seit Beginn der THG-Kur
Pump: Erhöhter Pump, der selbst Stunden nach dem Training noch zugegen ist (noch nie zuvor erlebt!)
Körperfett: Trotz Off-Season innerhalb der zwei Wochen mit THG merklich an Fett verloren. Effekt ist subjektiv größer als mit Trenbolon!
Nebenwirkungen: Erhöhte Schweißproduktion, ansonsten keine Nebenwirkungen bisher bemerkt
Erstes Fazit: Tetrahydrogestrinon scheint ein perfektes Wettkampf-Steroid zu sein mit Fett verbrennenden Eigenschaften, die die des Trenbolon deutlich übersteigt.
Experten meinen, Roid Rage gibt es nicht
In einer weiteren heraugeschnittenen Szene des Anabolika-/Doping-Dokumentarfilms „Bigger, Strogner, Faster“ kommen Doping-Experten wie William Llewellyn (Autor von Anabolics 2007), John Romano und Harrison Pope zu Wort, die der Meinung sind, dass es „Roid Rage“ nicht gibt.
Roid Rage werden allgemein aggressive Stimmungsschwankungen genannt, die durch den Gebrauch bzw. Missbrauch von Anabolika zutrage treten sollen. Viele kriminelle Schwerverbrecher benutzen oftmals Roid Rage als Ausrede für brutale Straftaten vor Gericht, um eine mildere bzw. im Bestfall gar keine Strafe zu erhalten. Experten streiten schon seit Jahren, ob es Roid Rage wirklich gibt. Der letzte große angebliche Roid Rage Fall in den Medien war die Tragödien rund um Chris Benoit, einem der legendärsten und besten Profi-Wrestler weltweit, der, angetrieben durch Roid Rage, erst seine Familie und dann sich selbst ermordet haben soll. Durch viele aufwendige Untersuchungen konnte später belegt werden, dass andere Faktoren zur Tragödie geführt haben, sofern Chris Benoit wirklich der Schuldige ist, was noch nicht eindeutig bewiesen werden konnte.
Die Experten, die in der herausgeschnittenen Szene für Bigger, Stronger, Faster interviewt wurden, waren einstimmig der Meinung, dass es Roid Rage in eigentlichen Sinn nicht gibt. Vielmehr lautet der Tenor, dass ein Mensch, der bereits ohne Steroide ein A…loch ist, durch Steroide zu einem noch größeren A…loch wird. Es gibt allerdings keine Indizien dafür, dass ein psychisch gesunder Mensch durch die alleinige Gabe von Steroiden Roid Rage entwickeln würde.